Wo bleibt der nächste große Tech-Hype? Händler sind am Zug!

Wo bleibt der nächste große Tech-Hype? Händler sind am Zug!

by Thomas 0 Comments

Einzelhändler mit viel Laufkundschaft, Fachgeschäfte mit einem zielgerichteten Portfolio, aber auch große Handelsketten haben im Moment eines gemeinsam: Sie warten auf den nächsten großen Hype in der Technologiebranche. iPhones, HD-Fernseher oder Fitness Tracker locken heute keinen Kunden mehr in die Einkaufzentren, der Markt scheint zu großen Teilen gesättigt zu sein und echte Innovationen lassen auf sich warten. Dabei gibt es doch eine ganze Reihe an vielversprechenden Technologien, die im Massenmarkt einen regelrechten Hype auslösen könnten. Wohl gemerkt, könnten.

Nehmen wir beispielsweise den 3D Druck. Dieser bewegt sich ständig zwischen industrieller Revolution und Ernüchterung. Auf der einen Seite gibt es Branchen die schon längst mit dieser Technologie arbeiten und aus denen sie gar nicht mehr wegzudenken ist. Nehmen wir doch nur Hersteller von medizinischen Prothesen, die Autoindustrie oder gar Spielzeughersteller. Auf der anderen Seite gibt es dann aber den Endverbraucher, der vom Thema 3D-Druck zwar sehr angetan und fasziniert ist, sich das Ganze aber noch nicht so recht in seinem heimischen Hobbykeller vorstellen kann. Und das obwohl  diese Technologie gerade für den Heimanwender immer zugänglicher und erschwinglicher wird. Kampagnen auf Kickstarter mit 3D Druckern unter 200$ boomen, doch letzten Endes landet davon kein einziges Produkt im Massenmarkt.
Woran mag das liegen? Die einen kritisieren das Fehlen von offenen Standards, die anderen sehen einfach keinen Nutzen, bzw. Mehrwert für den Heimanwender. Dabei wünschen sich gerade Einzelhändler einen Hype, wie damals mit den Tintenstrahldruckern, als jeder seine Einladungskarten auf einmal zu Hause selber drucken wollte und die Geräte und das Verbrauchsmaterial im Fachhandel gekauft hat.

Ein weiterer Hoffnungsträger ist Virtual Reality oder Augmented Reality. Während Googles Brille „Glass“ schon ein alter Hut ist, sind VR Anbieter wie Oculus oder HTC gerade auf einem scheinbaren Höhepunkt und in aller Munde. Doch so groß das Interesse auch sein mag, so gering sind doch die Umsatzzahlen. So belegen aktuelle Analysen, dass das Kaufinteresse an VR-Brillen bereits stark nachgelassen hat und der Markt bereits jetzt gesättigt sei. Auf der anderen Seite sind diese Brillen in den nächsten Wochen aber auch erst in den Media- und Saturn-Märkten erhältlich. Genau wie bei Sonys Hoffnungsträger, der VR Brille für die Playstation 4 ist die Zukunft sehr ungewiss und es gibt keine fundierten Prognosen ob dieses Thema in Zukunft für den Handel Relevanz haben wird. Dabei wäre gerade die VR Technik auf Grund ihrer hohen Beratungsintensivität wie gemacht für den Fachhandel.

4K Fernseher sind zwar beliebt bei Neukäufen, aber kaum jemand steigt aufgrund fehlender 4k Inhalte extra auf einen solchen Fernseher um. Zumal bereits 8K Geräte gezeigt wurden. Wegen dem neuen iPhone zeltet niemand mehr vor dem Apple-Store und 2-1 Tablets sind auch schon längst ein alter Hut. Was der Branche fehlt ist ein neuer Hype.

Die Technologien sind da, doch der finale Durchbruch fehlt. Daher ist es kein Wunder dass viele Händler abwarten und auf Nummer sicher gehen. Die Frage ist nur, ob sie durch ihre Passivität eine große Chance vertun. Jetzt wäre es an der richtigen Zeit als Händler Vorreiter zu sein und dem Verbraucher die neuen Möglichkeiten und technischen Fortschritte aufzuzeigen. Mit ihm gemeinsam in die „neuen“ Branchen hineinzuwachsen und ihm als Experte jetzt und vor allem in Zukunft beratend zur Seite zu stehen.

Die Frage ist nun, auf welches Pferd werden Händler setzen?

Woher bekomme ich (B2B) Content für meine Webseite?

by Thomas 0 Comments

Unter SEOs ist der Satz „Content is king.“ nach wie vor das Maß aller Dinge. Als Betreiber einer Internetseite kann man so viel Suchmaschinenoptimierung betreiben wie man möchte, aber ohne gute Inhalte bringt das gar nichts. Wer will schon eine Webseite besuchen auf der es nichts Interessantes gibt?

Was aber wenn man keine Zeit hat eigene Inhalte zu erstellen? Content von anderen Webseiten klauen ist nicht drin, es sei denn man steht auf Abmahnungen. Dafür gibt es Autorenportale, die für jedermann individuelle Inhalte erstellen. Hier findet Ihr eine Übersicht der gängigen Portale, in der ihr auch relevante B2B Inhalte erstellen lassen könnt:

– textbroker.de
Einer der bekanntesten Content-Anbieter. Man kann Texte individuell in Auftrag geben und zahlt je nach Menge der Wörter und Qualität des Textes. Für einen nahezu fehlerfreien Text mit ungefähr 500 Wörtern zahlt man um die 9€.

content.de
Funktioniert genau so wie Textbroker und liegt preislich im ähnlichen Rahmen. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit zur Automatisierung über APIs.

twago.de
Twago ist eine kostenlose Projektbörse in der Ihr gezielt nach Textern suchen könnt. Das ist besonders sinnvoll, wenn Ihr langfristig mit einem Texter zusammen arbeiten wollt.

abakus-Forum
Das Abakus Forum ist hauptsächlich für SEOs, allerdings tummeln sich dort auch viele Texter, die für kleines Geld Inhalte erstellen.

Also keine Sorge, falls Ihr mal keine Lust zum Schreiben habt, im Urlaub seid oder mit Grippe im Bett liegt. Content bekommt man immer. Zumindest für Bares.

Kostenlose Visitenkarten im Test, Teil 1: wirmachendruck.de

Kostenlose Visitenkarten im Test, Teil 1: wirmachendruck.de

by Thomas 0 Comments

Auch wenn ich mit Print-Marketing nicht ganz so viel am Hut habe, mag ich es doch sehr, wenn schöne Dinge zu Papier gebracht werden. Im Businessleben ist die Visitenkarte so etwas wie der zweite Personalausweis, daher ist es nahe liegend damit zu beginnen. Inzwischen werden wir aber fast schon überschwemmt mit Online-Anbietern für Visitenkarten und anderen Druckerzeugnissen, deswegen schaue ich mir die gängigsten Online Druckereien mal etwas genauer an und starte hiermit die Blogreihe „Kostenlose Visitenkarten im Test„.

Den Anfang macht der, zumindest mir, bekannteste Anbieter wir-machen-druck.de.

Was wurde bestellt?
Produktbezeichnung: Gratis Visitenkarten (Querformat)
Format: 85 x 55 mm
Sorte: 350g hochwertiger Qualitätsdruck matt
Farben: 4/0-farbig
Anzahl: 200 Stk.
Kosten: 0,00€ / Versand: 0,00€

Die Bestellung war einfach und selbsterklärend. Man hat die Auswahl einen Online-Designer (Achtung: Flash!) zu nutzen oder eigene Druckdaten hochzuladen. Ich habe mich für letzteres entschieden und eine Vorlage im PDF-Format gewählt. weiterlesen

Das 300dpi Märchen – Lasst euch von eurer Druckerei keinen Bären aufbinden

by Thomas 0 Comments

Ihr kennt das sicher: Als Onliner erstellt ihr eine Grafik oder ein Foto, das Ganze in einer recht hohen Auflösung und schickt es zur eurer Druckerei, weil die Grafik Teil einer Broschüre werden soll. Nun ruft die Druckerei an und moniert, dass die Qualität des gelieferten Bildes nicht ausreichend ist, da es keine 300 DPI hat. Dies ist vermutlich der Moment, in dem Ihr mal wieder mit dem Kopf auf den Tisch knallt. Jetzt fragt man sich natürlich, wie man dem Drucker oder dem Mitarbeiter in der Druckvorstufe klar machen kann, dass dieser „heilige“ DPI-Wert über die Druckqualität eines Bildes rein gar nichts aussagt. So überhaupt rein gar nichts. Das Einzige was zählt ist die Anzahl der Pixel und die daraus mögliche, maximale Druckgröße. Der DPI-Wert kann euch als Lieferant der Grafik völlig egal sein. Als Onliner wissen wir das, seltsamerweise hatte ich aber noch nie, wirklich nie, mit einer Druckerei zu tun, die das ansatzweise verstanden hat.

Jetzt mal zum Verständnis. DPI (Dots Per Inch) ist letzten Endes nur die Auflösung in der gedruckt werden soll, also das Auflösungsmaß in der Drucktechnik. Will ich ein Bild in einer bestimmten Größe mit einem bestimmten DPI-Wert drucken, brauche ich dafür eine Mindesmenge an Pixel. Und genau das ist der springende Punkt. Angenommen ich habe ein Bild mit 2968×2284 Pixel, so ergibt das bei 300 dpi eine maximale Druckgröße von 25,13cm x 19,34cm, weil auf jeden Inch 300 Dots / Pixel benötigt werden. Sowas kann man mit Umrechnern ganz leicht ausrechnen. Wähle ich aber nur 200dpi steigt die maximale Druchgröße entsprechend, da ich für einen Inch weniger Pixel aus meinem Bild benötige und dafür mehr Inch befüllen kann. Umgekehrt natürlich genau so. Wähle ich mehr DPI beim Druck sieht das Druckergebnis besser aus, das Bild wird aber kleiner. Stellt euch einfach vor ihr würdet eine Grafik von 100×100 Pixeln auf zwei Monitoren betrachten. Einmal auf einem alten Bildschirm mit einer Auflösung von 800×600 Pixel. Die Grafik wäre dann relativ groß zu sehen. Zeigt ihr aber die gleiche Grafik auf einem Full HD Bildschirm mit 1920×1080 Pixel, ist die Grafik nur noch ganz klein. Die Grafik selbst ist aber in jedem Fall die gleiche und die Qualität, nämlich 100×100 Pixel, ist bei beiden Monitoren gleich. Das Prinzip beim Druck ist das Gleiche.

Lasst euch also keinen Bären aufbinden. Ein Bild oder eine Grafik als solches hat nie (NIE!!!) einen DPI-Wert. Das was Ihr in Photoshop unter DPI seht ist nichts weiter als ein „Pseudowert“, den ihr nach belieben einstellen könnt, ohne Einfluss auf das Bild zu nehmen. Er dient lediglich dazu gewisse Workflows einzuhalten. Das Einzige was zählt ist die Bildgröße in Pixel. Daraus ergeben sich alle weiteren Informationen. Das heißt für euch also, dass Ihr bei eurer Druckerei nicht nach der benötigten DPI Zahl fragen müsst, sondern einfach nur nach der Größe in der das Bild abgedruckt werden soll, also der maximalen Druckgröße und der Druckauflösung. Letztere wird in 99% der Fälle 300 DPI sein, aber besser ist es dennoch, wenn man sich diesen Wert geben lässt. Den Rest könnt ihr euch einfach ausrechnen und schon wisst ihr, wie viel Pixel ihr braucht.

Weitere Informationen findet Ihr auch in dieser Tabelle:
http://www.din-formate.de/din-a-reihe-bildgroesse-in-pixel-ppi-cm.html

Hier ein guter Umrechner:
https://www.blitzrechner.de/pixel-zentimeter-umrechnen/

Einkäufer übertragen B2C Erfahrungen in ihr B2B Geschäft

Einkäufer übertragen B2C Erfahrungen in ihr B2B Geschäft

by Thomas 0 Comments

Im aktuellen Google Partners Magazin gibt es einen interessanten Auszug aus einer Studie, den ich euch nicht vorenthalten möchte. In der gemeinsam von Google und Roland Berger (hier findet Ihr auch die original Quelle) erstellten Studie heißt es, dass jeder zweite Einkaufsverantwortliche in Deutschland und den USA jünger als 35 Jahre ist. Somit gehören sie zu einer Generation die mit dem Internet aufgewachsen ist und ihre dort gesammelten Erfahrungen in ihr B2B Einkaufsverhalten direkt einfließen lassen.
Demnach sind schon 57% des Einkaufsprozesses auf elektronischem Wege abgeschlossenen, also Auswahl des Anbieters, Vergleich der Produkte, usw. bevor ein Verkäufer kontaktiert wird. Das deckt sich mit meinen Erfahrungen, weswegen ich auch immer wieder dazu dränge, auch in B2B Unternehmen eine moderne Webseite an den Start zu bringen. Bevor ein Einkäufer mit dem Vertrieb Kontakt aufnimmt, hat er sich schon bestens über euch und eure Produkte informiert. Der direkte Kontakt ist meist nur noch der letzte Schritt im Verkaufsprozess, selbst im B2B.

So sieht das Smartphone Nutzerverhalten der Generation Y aus – sie liebt Blumen!

Das Rabattcode-Portal www.gutcher.de hat eine interessante Infografik über das Smartphone Nutzerverhalten der Generation Y (1980 bis 1999) veröffentlicht. Obwohl ich selbst zu dieser Generation zähle überrascht es mich doch ein wenig, wofür die Millennials das meiste Geld beim Shoppen über das Smartphone ausgeben: Laut dieser Studie sind es Blumen. Ich hätte ja eher auf Apps oder Spiele gewettet, aber es sind Blumen.

Man muss allerdings beachten, dass diese Studie auf Basis des Smartphone Benutzerverhaltens der Seite Gutcher.de erstellt wurde.  So handelt es sich vermutlich um Nutzer, die gezielt auf der Jagd nach Rabattcodes sind, um anschließend in einem Online-Shop zu bestellen. In wie weit und ob der technikbegeisterte Online-Geek oder Amazon-Dauerkunde darin berücksichtigt wird, sei also dahin gestellt. Nichtsdestotrotz bietet die Infografik ein paar interessante Zahlen und repräsentiert trotz allem eine breite Masse der Online Kunden dort draußen. Schaut selbst:
weiterlesen

Warum du als B2B Händler auf Youtube aktiv sein solltest

by Thomas 0 Comments

„Youtube, dort schauen sich Jugendliche doch nur dabei zu, wie sie Videospiele spielen und erstellen witzige Videos. Sowas ist für uns uninteressant.“ Solche oder ähnliche Sätze fallen leider noch viel zu oft in den Vorstandsetagen von Großhandelsunternehmen. Youtube ist zwar auch dort in aller Munde, aber einen richtigen Nutzen für die eigene Firma sehen B2B-Marketingverantwortliche nur selten. Vielleicht um einen Imagefilm zu präsentieren, aber mehr ist oft nicht drin.

Leider muss ich sagen. Denn Youtube bietet gerade im B2B herausragende Möglichkeiten das eigene Unternehmen,  die angebotenen Dienstleistungen und natürlich auch die zum Verkauf stehenden Waren zu präsentieren. Zumal sich die relevante Zielgruppe oft aus dieser Plattform tummelt. Die Generation Y (Jahrgänge 1980 bis 1999) ist mit Youtube mehr oder weniger früh aufgewachsen und sieht die zweitgrößte „Suchmaschine“ der Welt oft als erstes Anlaufmedium an, wenn sie Informationen sucht. Youtube ist mehr als nur eine Plattform für witzige Videos und Spiele. Youtube ist ein Sammelsurium von Wissen aus allen erdenklichen Sparten. Die Generation Y weiß das und die Generation Y ist inzwischen als Entscheider oder Einkäufer in Schlüsselpositionen vertreten, weiterlesen

So findest du kostenlose Bilder für deine Webseite

by Thomas 2 Comments
schienen

Selbst erstelltes Foto / Veröffentlicht unter CC0 License

In einhundert Jahren wird ein Sohn mit seinem Vater vor einem holografischen Lagerfeuer sitzen und vielleicht einmal fragen, wie das mit den Fotografen damals so war. Der Vater wird dann antworten: „Fotografen haben Dinge abgelichtet, diese Fotos dann veröffentlicht und jeden abgemahnt, der diese Fotos auch toll fand und für sie weiter verbreitet hat. Dieses Geschäftsfeld haben sie über Jahre perfektioniert. So war das damals. Heute machen ihre Nachfolger Fotos und nehmen nur noch Geld für das knipsen. Sie bringen heutzutage nur Freude, aber schon lange keine Abmahnungen mehr.“ Versteht mich nicht falsch, ich mag Fotografen. Sehr sogar. Aber nur solche, die für das schießen der Fotos Geld nehmen, z.B. auf einem Event oder einer Hochzeit, aber nicht die, die ihre Fotos anschließend (in Stockdatenbanken) verkaufen.

Für alle denen es genau so geht oder die einfach nur kostenlose Fotos und Bilder für ihre Webseite suchen, für die gibt es Datenbanken im Netz, die liebevoll von ambitionierten Fotografen gepflegt werden, die ihre Kunst kostenlos zur Verfügung stellen. Hier eine kleine Übersicht meiner liebsten Quellen:

Pexels
https://www.pexels.com/

Pexels ist meine erste Anlaufstelle, wenn ich ein Foto benötige. Mit seiner guten Katalogisierung und der guten Suchfunktion hebt sich Pexels deutlich von anderen kostenlosen Bilddatenbanken ab. Sämtliche dort veröffentlichte Fotos stehen unter der CC0 License und dürfen für fast alle Anwendungszwecke frei genutzt werden.

search.creativecommons.org
https://search.creativecommons.org/

Dies ist eine Bildsuchmaschine, die eine Vielzahl an Imagehostern nach Bildern unter creativecommons Lizenzen durchsucht. Ihr könnt hier wählen welche Lizenzen ihr angezeigt haben möchtet, welche Datenbanken durchsucht werden sollen und so schnell und einfach kostenlose Bilder finden.

unsplash.com
https://unsplash.com/

Auf Unsplash findet ihr alle 10 Tage 10 frische Fotos, die ihr kostenlos für eure Projekte verwenden dürft. Und das beste daran: Die Fotos sind meist hochauflösend, sodass Ihr sie sogar für Print verwenden könnt.

Warum du auch im B2B einen starken Webauftritt brauchst

by Thomas 1 Comment

Bei meinen zahlreichen Gesprächen mit Kunden oder Lieferanten höre ich immer wieder einen Satz: „Unsere Webseite ist nicht wichtig, wir machen ja nur B2B.“ Ich bin dann jedes Mal kurz davor den Kopf auf den Tisch zu schlagen und schaffe es oft nur um Haaresbreite mich zu zügeln.

Aber warum? Ganz einfach, die Unternehmenswebseite ist die Visitenkarte eines Unternehmens. Sieht diese schon schlecht aus, findet man darauf keine passenden Informationen und ist das Look & Feel uralt, stellt man sich als potentieller Interessent oder Neukunde gar nicht erst die Frage, ob man zu diesem Unternehmen Kontakt aufnehmen soll.  Doch leider sehen viele Führungskräfte in B2B Unternehmen die Notwendigkeit eines modernen Webauftritts noch immer nicht. Sie berufen sich darauf, dass sie in den wichtigsten Branchenbüchern gelistet sind und sowieso „weltweit“ in ihrer Branche bekannt sind. Das mag auch oft so sein, doch was wenn sich ein Kunde wirklich einmal über das Unternehmen informieren möchte. Soll er es wirklich auf einer uralten, minimalistischen Webseite tun? Glaubt mir, der Kunde wird sicherlich keinen Kontakt zu euch aufnehmen.

Im öffentlichen Webauftritt sind B2B Kunden nicht anders zu behandeln als Endkunden. Letzten Endes sind das auch nur Menschen, die berufsbedingt häufig im Internet unterwegs sind und wissen, wie eine Webseite auszusehen hat und wie nicht. Man stelle sich mal vor, man wäre den ganzen Tag von schönen Dingen in einer tollen Ambiente umgeben, müsste das Neukundenmeeting dann aber auf einer Raststättentoilette für Fernfahrer abhalten. Das wäre ein Kulturschock. Und genau so ergeht es auch dem potentiellen Neukunden oder Entscheider der eure Webseite, eure Visitenkarte im Web sieht. Diese muss genau so gut aussehen, wie all die anderen schönen Dinge, die er täglich im Netz sieht, sie muss sich genau so bedienen lassen und sie muss auf allen Endgeräten gleich gut dargestellt werden.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und er will sich nur ungern aus seiner gewohnten Umgebung raus bewegen. Im Web ist es nicht anders und darum kann ich nur jedem aus dem B2B Bereich empfehlen: Bringt eure Webauftritte auf Spur, verleiht ihnen Glanz und haltet euch an die Regeln guten Webdesigns. Es wird euch garantiert durch einen Anstieg eurer Leads gedankt. Und nur mal so am Rande, Google wird euch dafür auch belohnen.

Kostenlos Webdesign lernen? So gehst du am besten vor!

Kostenlos Webdesign lernen? So gehst du am besten vor!

by Thomas 0 Comments

Webdesign lernen kann jeder, so sagt man. Und das stimmt auch, denn heutzutage kann man es völlig kostenlos autodidaktisch online lernen. Jeder mit einem Internetzugang hat die Möglichkeit auf ein breitgefächertes Angebot kostenloser Schulungs-Anbieter zurück zu greifen. Da man hier aber den Wald vor lauter Bäumen manchmal nicht sieht, zeige ich euch hier meine Top  Ressourcen zum gratis erlernen von Webdesign und den damit verbundenen Techniken.

Der Anfang: codecademy
https://www.codecademy.com/

Codecademy ist mein persönliches Highlight für das Selbststudium. In interaktiven, vollautomatischen Kursen werden einem dort nicht nur die Grundlagen von HTML, CSS und jQuery beigebracht, sondern auch echtes Profiwissen. So könnt Ihr mit Sprachen wie PHP, SQL, Python, oder Ruby tiefer in die Webentwicklung einsteigen oder lernen wie man mit Frameworks wie z.B. AngularJS, Bootstrap oder auch dem Preprocessor SASS umgeht. Kurse über den Umgang mit GIT und der Linux Konsole runden das komplett kostenlose Angebot ab.

Tiefer einsteigen: Codrops
http://tympanus.net/codrops/

Auf Codrops zeigen Webdesigner und -Entwickler was heutzutage alles möglich ist. Mit teils noch experimentellen Techniken hohlen die dort veröffentlichten Tutorials alles raus, was zur Zeit irgendwie geht. Hier findet ihr Beispiele und Erklärungen für beeindruckende Effekte, Slider, Animationen, Webgrafiken und vielem, vielem mehr. Fast alle Assets zu den Tutorials lassen sich kostenlos runterladen und für eigene Projekte weiterverwenden.

Inspiration holen: CodePen
http://codepen.io/

CodePen ist eine digitale Showcase Community, in der Ihr eure Web-Projekte und Snippets zeigen und editieren könnt. Hier findet ihr Spielereien und Inspiration aus allen Bereichen des Webdesign. Webdesigner und -entwickler zeigen ihr Portfolio, bewerten und diskutieren darüber und bauen ihre Showcases immer weiter aus. Vermutlich werdet ihr von dem Angebot erst einmal erschlagen sein, aber nach ein wenig Einarbeitung findet man meist ein Beispiel oder eine Demo, wie Ihr euer aktuelles Projekt aufpeppen könnt.

Am Puls der Zeit bleiben: z.B. SmashingMagazine
https://www.smashingmagazine.com/

Wie in allen Bereichen des Lebens heißt es auch hier: Immer dran bleiben, nie stehen bleiben und immer am Puls der Zeit bleiben. SmashingMagazine ist eine von unfassbar vielen Quellen, in der Ihr spannende, neu Informationen rund um Webdesign findet. Ich kann euch aber auch t3n.de oder webdesignerdepot.com ans Herz legen. Mit der Zeit werde Ihr mit Sicherheit eure eigenen Favoriten im Netz finden. Wichtig ist nur, dass Ihr immer weiter macht!